Der Mensch hinter dem Skalpell
Shownotes
Über Univ. Doz. Dr. Rafic Kuzbari weiß man beruflich vieles – privat erstaunlich wenig. In dieser außergewöhnlich persönlichen Episode von Aesthetic Insights spricht einer der renommiertesten Experten für plastische Chirurgie, Gesichtschirurgie und ästhetische Medizin so offen wie selten zuvor – über Beirut, prägende Momente, Zweifel, Verantwortung, Menschlichkeit und den Preis eines außergewöhnlichen Lebenswerks.
Zum ersten Mal gewährt Univ. Doz. Dr. Rafic Kuzbari persönliche Einblicke in seinen Karriereweg, seine Sicht auf natürliche Schönheit, Selbstbild, Schönheitschirurgie, ästhetische Eingriffe und die Frage, warum wahre Veränderung oft weit tiefer geht als das Sichtbare.
Ein tiefes, überraschend persönliches Gespräch über plastische Chirurgie in Wien, Erfolg, Menschlichkeit und den Menschen hinter einem der renommiertesten Zentren für ästhetische Medizin Europas.
Aesthetic Insights – Gespräche, die unter die Haut gehen.
Transkript anzeigen
00:00:05: Jeder spricht über Schönheit, aber fast niemand ehrlich darüber.
00:00:09: Das wollen wir ändern!
00:00:10: Wir stellen die Fragen, die sich sonst kaum jemand zu fragen traut und geben ehrliche Einblicke in eine Welt, über die oft nur oberflächlich gesprochen wird.
00:00:19: Willkommen bei Aesthetic Insights dem Podcast der hinter die Kulissen der modernen ästhetischen Medizin blickt.
00:00:26: Gespräche, die unter die Haut gehen mit führenden Expertinnen und Experten des Kurzbarizentrums.
00:00:33: Mein Name ist Victoria Eineter.
00:00:35: Schön, dass die heute dabei sind.
00:00:39: Herr Dozent Wenn man Ihren Namen hört dann denkt man sofort an Perfektion Präzision aber natürlich auch an diese wunderbare riesige Klinik Die ihren Namen trägt im goldenen Quartier mitten in Wien.
00:00:56: Und bei meiner Recherche ist mir eines aufgefallen Sie sehen also den renommiertesten Plastischen Chirurgen europaweit Aber man weiß über sie privat eigentlich genau gar nix.
00:01:07: Sie halten sich meistens oder immer bedeckt darüber und genau das wollen wir eben heute ändern.
00:01:14: Wir wollen über ihre Wurzeln in Beirut sprechen, über ihr Lebenswerk aber auch über den Menschen der hinter dem Imperium steht.
00:01:24: Mich interessiert vor allem was einen Menschen trägt Der täglich Entscheidungen über Veränderungen trifft Und ich freue mich wirklich auf dieses Gespräch, weil vielleicht erfahren wir ja heute die ein oder andere Sache, die man noch nicht über sie wusste.
00:01:41: Vielen Dank, dass Sie heute da
00:01:43: sind!
00:01:43: Sehr gerne.
00:01:44: Ich freue mich auch bis jetzt zumindest mal sehen was die Fragen sind.
00:01:48: Sehr gut, sehr gut.
00:01:49: Bevor wir aber gleich in die ästhetische Medizin einsteigen und Sie als Person beleuchten würde ich gern auf Ihre Kindheit zu sprechen kommen.
00:01:57: Man weiß darüber ja sehr, sehr wenig.
00:02:03: Wenn Sie jetzt die Augen schließen, welches Bild Ihrer Kindheit kommt Ihnen als Erster in den Sinn?
00:02:10: Ich bin eigentlich in Damaskus geboren.
00:02:12: Ich bin also gebürtiger Syrer und habe meine Kindheit mit meinen Eltern in Beirut verbracht.
00:02:19: Und wenn ich an die Zeit in Beirod denke – das war eine wunderbare Zeit!
00:02:24: Die Stadt war so weltoffen am Meer wunderschönes Wetter.
00:02:28: Das ist das woran ich vor allem denke.
00:02:31: Es war ein weltoffener Stadt Und
00:02:32: wenn Sie jetzt explizit an Ihr Zuhause denken, wie würden sie dieses beschreiben?
00:02:39: Sehr liebevoll.
00:02:41: Wir waren sehr umsorgt.
00:02:43: Es gab aber auch einiges an Disziplin.
00:02:46: Wir mussten schon performen – das war wichtig!
00:02:49: Aber immer mit viel Liebe verbunden.
00:02:51: Das war eine sehr schöne Zeit.
00:02:54: Darf ich Sie fragen?
00:02:54: Haben Sie Geschwister?
00:02:56: Ja, ich habe vier Geschwisters und zwei Brüder unserer Schwestern.
00:03:03: Sie sind zwischen mehreren Kulturen groß geworden.
00:03:06: Würden sie sagen, dass Schönheit auch kulturell geprägt ist oder eher universell?
00:03:14: Sicherlich auch kulturell geplägt wobei aber mit der Globalisierung die Schönheit immer mehr universell wird das heißt die unterschiedlichen Schönheitsideale zwischen den Kulturenen verschwinden immer weniger und Das heißt, die Unterschiede zwischen den Kulturen verschwinden immer mehr.
00:03:37: Und es ist sicherlich so dass mittlerweile wir immer mehr und mehr die westlichen Standards haben, die sich durchgesetzt haben auch in der orientalischen Welt natürlich.
00:03:49: Ich habe gelesen ihr Großvater hat sie sehr stark geprägt Inwiefern?
00:03:57: Ja, mein Großvater mütterlicherseits habe ich nie kennengelernt.
00:04:02: Er ist vor meiner Geburt gestorben.
00:04:06: War ein sehr beeindruckender Mann und er hat sehr viel Zeit mit mir verbracht und hat mir sehr viel über das Leben erzählt.
00:04:15: Viele interessante Sprüche.
00:04:17: Das war eine wunderbare Zeit.
00:04:19: Einspruch, der vielleicht mehr besonders in Erinnerung geblieben ist, wäre ... großes erreichen möchte, muss die Nächte durcharbeiten.
00:04:31: Und das haben Sie natürlich beherzigt oder beherzen?
00:04:33: Das habe
00:04:36: ich sehr ernst genommen.
00:04:38: Absolut!
00:04:40: Sie sind der einzige Arzt in Ihrer Familie.
00:04:43: ist es richtig?
00:04:44: Ja, das ist richtig.
00:04:46: Meine Familie sind lauter Geschäftsleute.
00:04:49: Darf ich fragen, wie war denn das?
00:04:51: Wie Sie als Jugendliche gesagt haben also ich wäre jetzt Arzt.
00:04:56: Hat man das eher positiv aufgenommen?
00:04:58: oder hat man sich zuerst gedacht naja schauen wir mal
00:05:00: unterschiedlich.
00:05:01: meine mutter hat den arzt beruf immer für was ganz edles gehalten.
00:05:06: sie hat sich sehr gefreut.
00:05:07: sie hat mich auch in dieser richtung eher ermutigt.
00:05:11: mein vater war sehr skeptisch.
00:05:13: ich glaube bis heute Sagt er nicht.
00:05:18: Aber wenn mich so anschaut, warum tut er sich das alles so an?
00:05:23: Aber das finde ich ja fast der Frischen, dass es Ihnen als Chorifair nach wie vor so geht!
00:05:29: Das heißt... Es gibt immer wieder Gesprächsbedarf.
00:05:34: Sind Sie eine enge Familienbande würden Sie sagen?
00:05:36: Ja
00:05:36: auf jeden Fall, sehr eng.
00:05:38: Das heißt die Familie spielt nach wie Vor eine riesen Rolle?
00:05:40: Eine sehr wichtige Rolle, ja.
00:05:44: Stimmt es, dass sie grundsätzlich Trotz alledem nie vorhatten, plastischer Chirurg zu werden?
00:05:51: Ja das stimmt.
00:05:53: Ich wollte ursprünglich Herzchirurg lernen vielleicht Neurochirurg und während meines Medizinstudiums wurde ich gezwungen ein Praktikum auf der Plastik-Chirurgie in Wien zu absolvieren und das hat alles verändert.
00:06:11: nach zwei Wochen Praktikum wusste ich dass ist das was ich im Leben machen möchte Plastikkirurgien.
00:06:16: Erinnern Sie sich vielleicht noch genau an dem Moment, wo sie wussten das ist es?
00:06:22: Also ich wollte schon früh Chirurg werden.
00:06:27: Ich wollte nicht Arzt werden und Plastikchirurgie.
00:06:31: Das war halt dieser Moment.
00:06:33: Es hat mich so geprägt.
00:06:34: Es war so faszinierend wie ich gesehen habe, wie man die anatomischen Kenntnisse verwenden kann um das menschliche Gewebe zu formen.
00:06:46: Und das hat mich bis heute ergriffen.
00:06:48: Ich bin bis heute jeden Tag davon fasziniert.
00:06:52: Man merkt doch so richtig, sie sind total demütig.
00:06:57: Das macht mich auch gleich emotional weil ich das immer sehr schön finde wenn man so eine Karriere hinlegt und trotzdem immer noch dankbar ist für...
00:07:04: Ja, das bin ich auf jeden Fall
00:07:07: Weil Sie vorgesagt haben es war gar nicht geplant dass Sie dieses Praktikum sozusagen machen.
00:07:15: Glauben Sie, es war Schicksal, dass das passiert ist?
00:07:18: Ja auf jeden Fall.
00:07:19: Ich glaube vieles ist vorbestimmt im Leben.
00:07:21: Wir machen unser Teil aber es ist vieles vorbestemmt.
00:07:24: Und glauben sie auch, dass manche geschlossenen Türen im Leben einen Grund haben warum sie verschlossen sind?
00:07:33: Ich glaub' Das Leben eines Menschen immer den Weg findet und der Weg ist nicht immer das was der Mensch sich denkt sondern man muss so einfach mit dem Floh gehen, mit dem Fluss und schauen wo das hinführt.
00:07:46: Viele denken ja dass gerade die ästhetische Medizin ausschließlich oberflächlich ist aber es ist ja ein Mix aus Psychologie Sehnsüchten Und sie bereichern ja auch sozusagen die Leben ihrer Patientinnen.
00:08:04: gibt's da vielleicht einen Moment der sich gerade am Anfang ihre Karriere geprägt hat oder den Sie nie vergessen werden?
00:08:13: Es gab viele Momente, ich kann mich an einem schwer verbrannten jungen Menschen erinnern.
00:08:21: Wo das damals geheißen hat.
00:08:23: wenn er das überlebt was wird sein Leben für einen Sinn machen?
00:08:28: Er wird nur leiden und er hat sich dann so erholt und war so dankbar und ist laut Aussage seiner Familie am Ende viel glücklicher gewesen als vor der Verletzung oder vor der Verbrennung Und das hat mich so geprägt, dass wir doch so einen Einfluss haben können auf Menschenleben.
00:08:45: Auch unsere Zuneigung ist sehr wichtig!
00:08:49: Wenn Sie an den jungen Art von damals denken... Was würden sie ihm heute mitgeben?
00:08:59: Ich würde sagen man sollte alles machen was man für richtig hält weiterhin aber man sollte die Sachen die man nicht beeinflussen kann einfach lassen.
00:09:13: Es findet sich schon alles den Weg.
00:09:15: Man muss darauf vertrauen, dass am Ende sich alles richtig ergibt wenn man seinen Teil geleistet hat.
00:09:21: das muss man auf jeden Fall machen
00:09:23: Wenn man sich nichts vorzuwerfen hat, wenn ich sie richtig verstehe Viele sehen ja auch die riesengroße Klinik in Goldenen Quartier im ersten Bezirk.
00:09:32: Sie haben eine Riesenmarke aufgebaut mit einem unfassbar professionellen und auch sehr herzlichen Ärzteteam.
00:09:41: Trotzdem gab es auch in den letzten Jahren Rückschläge oder Momente, mit denen sie nicht so gerechnet haben.
00:09:50: Wo Sie sich gedacht haben schaffe ich das?
00:09:55: Es gibt immer wieder Rückschläge.
00:09:57: Das Leben besteht auch aus Stolpersteinen.
00:10:00: Es ist niemals alles geebnet.
00:10:02: Sonst wäre das nicht das Leben.
00:10:03: Das ist ja das Besondere.
00:10:05: aber schaffen bedeutet irgendwie dass ich ein Ziel habe.
00:10:11: Ich glaube, der Weg ist das Ziel.
00:10:15: Ab dem Moment wo man ein Ziel erreicht hat – was macht man dann?
00:10:19: Der Weg ist wichtig!
00:10:20: Immer besser werden.
00:10:22: Immer ein immer besserer Chirurg, besserer Mensch und besserer Lehrer sein.
00:10:27: Das ist eigentlich das Ziel, das ist der Weg.
00:10:31: Gab es jemals einen Menschen, bei dem sie nach einer OP gespürt haben?
00:10:37: Das hat jetzt nicht nur sein Gesicht verändert sondern auch sein Selbstbewusstsein.
00:10:42: Ja immer wieder!
00:10:44: Bei den allermeisten Operationen muss man sagen wenn jemand eine große Nase abstehende Ohren gehabt hat und schon als Kind gehänselt wurde und dann befreit man diesen Menschen von diesem Markel ist ihr Leben verändert, die fühlen sich viel sicherer.
00:11:03: Viel besser in ihrer Haut treten selbstbewusst auf sie gehen anders obwohl ich nur im Gesicht operiert habe und nicht an den Beinen.
00:11:10: das ist wirklich jedes mal für mich sehr faszinierend.
00:11:14: Ich kann mir auch vorstellen dass es dann total viel zurück gibt
00:11:17: Auf jeden Fall!
00:11:18: Das ist eigentlich meine Hauptmotivation.
00:11:20: Wieviel Psychologie steckt in Ihrer Arbeit-Taktik?
00:11:25: Ich bin ja primär geräugt.
00:11:28: Ich arbeite am Gewebe, aber am Ende ist auch der Mensch dahinter und man muss auf diesen Menschen eingehen.
00:11:36: Man muss schon am Anfang die Motivation verstehen.
00:11:40: was sind die Beweggründe?
00:11:41: Warum lässt man sich operieren?
00:11:42: Was erwartet man?
00:11:44: Sind die Erwartungen realistisch?
00:11:46: Kann ich diesen Menschen mit dieser Operation glücklich machen?
00:11:50: Und man muss nach der Operation bis von gewissen Grad auf die Menschen eingehnen.
00:11:57: Das macht mich nicht so ein Psychologen.
00:11:59: Ich bin ein Gerörg, der aber auch die psychologische Komponente nicht außer Acht lassen darf und das darf man nicht als Plastikgerörg.
00:12:05: Wie gehen Sie damit um?
00:12:06: wenn jetzt eine Patientin oder eine Patient zu Ihnen kommt und sich unbedingt eine Operation wünscht?
00:12:14: Und sie wissen aber sie können das nicht umsetzen wie gehen Sie da um?
00:12:19: Wie bringen Sie dem Patienten oder der Patient das bei?
00:12:23: Ja man muss es klar aussprechen wir sind meist längere Gespräche als die üblichen Beratungsgespräche.
00:12:31: Es ist dann wichtig zu übermitteln, dass es um das Interesse der Patientin des Patienten geht und nicht um mein Interesse – weil ich verdiene mein Geld indem ich operiere und nicht indem ich Operationen ablehne – das verstehen die meisten Patienten.
00:12:48: Das glaube ich auf jeden Fall!
00:12:50: Und das ist auch sehr wichtig, dass man sich jetzt dafür die Zeit nimmt.
00:12:54: Man lenkt die Menschen bis zu einem Wissengrad, sie sollten nicht einfach abgelehnt werden und dann zum nächsten Arzt gehen.
00:13:00: Und dort operiert werden und unglücklich mit dem Ergebnis sein.
00:13:05: Was ist für Sie beruflich und privat ein absolutes Nogo?
00:13:10: Ich würde sagen wenn die Beweggründe primär dem Interesse des Arztes dienen und nicht dem Interess des Patienten das ist ein Nogo.
00:13:20: Glauben Sie dass... dass es die Gesellschaft aktuell verlernt hat, freundlich zu sich selbst zu sein?
00:13:28: Ich glaube das wir natürlich in der äußeren Werte immer wichtig gewesen.
00:13:34: Also das war schon seit Anfang der Menschheit und man hat schon darauf geachtet wie man aussieht obwohl sie damals noch keine Spiegel gegeben hat oder man hatte doch irgendwelche Sachen gemacht um seinen Aussehen zu verändern.
00:13:49: Ich glaube, dass aber heutzutage – das ist jedenfalls mein Eindruck – die inneren Werte immer weniger zum Zug kommen.
00:13:57: Und es ist ein bisschen Schade!
00:13:58: Vielleicht ist es nur einfach eine vorübergehende Phase und der Pendel wird dann wieder zurück schlagen.
00:14:04: Für uns alle.
00:14:06: Sie gelten ja weltweit als Korrifär auf ihrem Gebiet.
00:14:10: Das muss man jetzt wirklich sagen.
00:14:11: auch im Rahmen meiner Recherche war ich unfassbar beeindruckt wie viel Konkretse sie besucht haben, wieviel Vorträge?
00:14:20: Wie viele Bücher und Fachartikel sie geschrieben haben.
00:14:24: Ich würde Sie trotzdem gerne fragen Können Sie uns ein Geheimnis verraten?
00:14:29: Wie erkennt man binnen Minuten die Essenz eines Gesichts?
00:14:38: Es ist ein Gesicht besteht aus Ausstrahlung.
00:14:41: Man muss schauen was ein Gesicht wie ein Gesicht ausstrahlt Und dann muss man sich überlegen wenn es jetzt um ein Magel im Gesicht handelt, wie zum Beispiel eine große Nase.
00:14:53: Wie operiere ich die Nase so dass das Schöne im Gesicht mehr zum Vorschein kommt?
00:15:00: Wenn es um eine Altersveränderung geht, z.B.
00:15:04: einfach ein schlaftes Gesicht dann muss man schon schauen Wie sehen sich die Menschen selbst?
00:15:11: Wir haben sie früher gesehen, deswegen bitte ich auch Jugendfotos einzuholen.
00:15:16: Ich sage den Patientinnen und Patienten, Jugendfoto wo sie sich selbst gefallen haben.
00:15:21: Und dann ist das sozusagen die Richtung in der ich arbeiten möchte um möglichst Sie im Einklang mit sich selbst zu bringen und die Essenz ihres Gesichtes sozusagen herauszuholen.
00:15:35: Ich glaube, wenn Sie mir das so berichten kann ich verstehen warum sie so unfassbar gut in Ihrem Gebiet sind weil ich kann mir vorstellen dass das Konkurrenz vielleicht übersieht.
00:15:46: Dass die sich wirklich nicht zu auseinandersetzen im Vorfeld wie viel Vorbereitung machen sie nach wie vor trotz der jahrelangen Erfahrung vor einer OP?
00:15:58: Ich habe den Eindruck sie setzen sich wirklich lange damit auseinander bevor sie überhaupt ein Skalpeller ansetzen.
00:16:03: ja Das ist vielleicht etwas ungewöhnlich, ich würde sagen Stundenvorbereitung vor jeder Operation.
00:16:11: Jetzt kommt auf die Komplexität der Operation an.
00:16:14: wenn es jetzt darum geht ein abstehendes Ort zu korrigieren dann braucht's ja nicht so viel Vorbereitung.
00:16:20: aber wenn ich zum Beispiel um ein Facelift gehe wo einfach viel verändert wird da analysierende Stunden lang noch vor der Operation alles und mach meinen Operationsplan auch entsprechend.
00:16:34: Und mein Operationsplan steht eigentlich vorher schon fest, aber ich pass es noch an innerhalb dessen was natürlich mit den Patienten besprochen wurde.
00:16:43: Glauben Sie Es gibt so etwas wie perfekte Schönheit oder wird Perfektion irgendwann einmal langweilig?
00:16:56: Die Frage Was ist perfekt?
00:16:58: schön ist eine Ausstrahlung und es gibt Gesichter die laut sozialen Namen nicht perfekt sind, vielleicht nicht einmal schön sind.
00:17:09: Aber wo die Menschen so eine Ausstrahlung haben, dass sie trotzdem sehr schön attraktiv wirken und es gibt Gesichter, die sehr schön sind und wo die menschen durch ihre ausstrahelung das gar nicht zum vorschauen kommen lassen.
00:17:24: ich glaube Das wäre einfach.
00:17:26: jeder ist mit einem bestimmten gesicht geboren Und es gibt markel die davon ablenken und die sollte man beheben wenn die markel die Menschen stören.
00:17:39: Alles andere ist das, was uns gegeben wurde und was wir daraus machen mit unserer inneren Einstellung wie wir zum Leben stehen, wie wir nach außen wirken.
00:17:47: Woran erkennen Sie ein Ergebnis, dass wirklich gut gemacht ist?
00:17:52: Das ich gar nicht erkenne!
00:17:55: Wenn jemand sehr gut ausschaut und ich weiß nicht ob das jetzt eine Operation war oder nicht oder irgendeine Behandlung dann ist es sehr gut gemacht.
00:18:03: Da habe ich jetzt eine Frage.
00:18:05: Ich kann mir ja vorstellen, wenn sie privat unterwegs sind dann prüfen Sie natürlich auch Gesichter.
00:18:12: Oder?
00:18:12: Unbewusst, ja manchmal.
00:18:14: Dann glauben Sie nicht dass ich für die ganze Zeit mache.
00:18:16: aber das tue ich unbewusst ja und man kommt nicht aus seiner Haare.
00:18:20: Das ist mir ein Fluch.
00:18:21: eigentlich muss man sagen oder weil man überlegt wo oder?
00:18:24: Ein bisschen
00:18:24: schon
00:18:25: oder?
00:18:27: Ich hoffe es sind mit Ihrer Familie kniedig.
00:18:29: Ja auf jeden Fall!
00:18:32: Lernen Sie?
00:18:33: Haben sie jemals ausgelernt, würden Sie sagen?
00:18:36: Nein.
00:18:36: Ich glaube an dem Tag wo ich das Gefühl habe, ich hab' ausgelernt, sollte ich aufhören zu arbeiten.
00:18:43: Was würde Sie sagen war das größte Learning der letzten Jahre für Sie persönlich?
00:18:49: Das ist so schwer zu sagen weil ich ständig lerne.
00:18:56: Und sei es nur eine Naht, die ein bisschen anders gesetzt wird mache ich jedes Mal noch einen Schritt nach vorne.
00:19:02: Das heißt, es ist eine kontinuierliche Arbeit.
00:19:07: Vielleicht aufgrund der Wünsche der Patientinnen und Patienten in den letzten Jahren doch nach mehr umfassender Chirurgie mache ich immer mehr und mehr kombiniere ich viele Eingriffe im Gesicht.
00:19:19: Das heisst, ich mach jetzt sehr oft einen Augenbrauenliftingen, Sternlifthinge, Oberlippenlifting, Oberliederunterlieder, Halslifting
00:19:28: usw.,
00:19:28: in einem Eingriff.
00:19:29: Früher war die Nachfrage nicht so.
00:19:32: Heute sind die Menschen eher offen dafür und das ist für mich als Chirurg sehr, sehr gut.
00:19:36: Weil da kann ich ein stimmiges Ergebnis erzeugen.
00:19:39: Aber
00:19:39: ich kann mir vorstellen dass es anstrengend ist, weil eine Umfassung dazu.
00:19:43: operieren ist natürlich zeitintensiver.
00:19:47: Ich bin von Ausbildung Mikrochirurg oder aus Bildung her und haben wir sehr lange Operationen gehabt.
00:19:53: Das heißt ich bin lange Operation gewohnt, das ist gar keine Belastung.
00:19:57: Problemlos bis am Ende einer sehr langen Operation vollfokussiert sein und das macht mir bis am ende Spaß.
00:20:03: Wie lange steht man da so im OP?
00:20:04: Ich habe überhaupt gar keinen Richtwert!
00:20:06: Sehr unterschiedlich, je nachdem wie groß die Operation ist... Die Operationen sind zwischen zwei drei Stunden.
00:20:13: wenn es eine sehr aufwendige Operation ist dann kann sie über neun Stunden gehen.
00:20:17: Wahnsinn!
00:20:18: Glauben Sie dass Schönheit am Ende mehr mit Identität oder mit Perfektion zu tun
00:20:24: hat?!
00:20:25: Es gibt keine Perfektion in der Schönheit.
00:20:28: Die Perfktion kommt von Gott, wir Menschen können keine Perfunktion schaffen.
00:20:33: Wir können uns bemühen jedes Mal und scheitern jedes mal aufs Neue.
00:20:37: es ist so aber ich glaube dass die die die wahre Schönheit von ihnen kommt.
00:20:43: Das finde ich total interessant, dass Sie das jetzt so erwähnt haben.
00:20:47: Weil mir wurde ja... Ich habe mich auch bei den Kolleginnen und Kollegen ein wenig umgehört.
00:20:51: Mir wurde gesagt sie gelten als absoluter Perfektionist.
00:20:54: Also es gibt selten jemand der da so extrem ist wie sie.
00:21:00: Wann würden Sie sagen Ist das was Gutes?
00:21:03: Also wird's zu Exzellenz.
00:21:05: Und wann beginnt Perfektion Ein wenig mühsam und gefährlich zu werden?
00:21:15: Es ist sicherlich auch für mich anstrengend, dass ich einfach so einen Anspruch habe.
00:21:22: Das das ist gut für meine Patienten?
00:21:24: Das ist nicht gut für mich?
00:21:25: Ja!
00:21:26: Ich glaube ein Chirurg der das meiste herausholen möchte isst gut für den Patienten.
00:21:33: was ich keinesfalls machen darf ist einfach bei den Beratungen auf Sachen hinweisen die aus meiner Sicht noch sehr gut werden, wenn wir sie noch dazumachen können und operieren können.
00:21:47: Und die Patienten gar nicht stören.
00:21:48: Da muss ich mich immer wieder zurückhalten.
00:21:50: Das wäre dann falsch.
00:21:51: Das wär dann schlecht für die Patienten.
00:21:54: Das kann ich mir vorstellen.
00:21:56: Gab es auch Momente wo Sie lernen mussten loszulassen?
00:22:00: Weil ich kann mir vorstellen dass die Perfektion schon anstrengend ist
00:22:06: Ja... dabei, das zu lernen.
00:22:10: Ich schaffe das noch nicht ausreichend.
00:22:13: gelernt muss ich sagen.
00:22:14: aber wenn alles gut ist und ich sehe immer irgendwas auch wenn das Ergebnis sehr gut ist die Patientinnen der Patienten sind sehr zufrieden sind seh' ich immer etwas und ich muss mich wirklich zurückhalten dass den Patienten nichts so sagen um ihm die Freude am Ergebnis zu verderben.
00:22:35: Ihr Job bringt ja auch unfassbar viel Verantwortung mit sich.
00:22:38: Sie operieren Gesichter, das ist nicht mehr rückgängig zu machen.
00:22:40: Wie gehen sie mit dieser Verantwortung um?
00:22:43: Ja es ist schon eine gewisse Belastung.
00:22:46: Das belastet mich bis heute.
00:22:48: Vor allem in der ästhetischen Chirurgie weil wir keine kranken Menschen operieren.
00:22:52: Das heißt diese Operation ist erst recht sehr heikel und es belastete mich bis Heute.
00:23:00: ich bin mir dieser Verantwortung voll bewusst bei jeder Operation.
00:23:05: Das ist auch, glaube ich gut.
00:23:08: Ich glaube das ist gut für die Patienten und das sollten wir alle als Plastikerung nennen.
00:23:11: Aber können Sie dann manchmal nicht schlafen?
00:23:12: Weil Ihnen das im Kopf herum spuckt
00:23:14: sozusagen?
00:23:15: Nein!
00:23:16: Nicht nicht schlafend weil wenn die Indikation für die Operation stelle ich schon ganz richtig.
00:23:21: Ich habe mir das genau überlegt.
00:23:22: Ich weiß dass ich die Möglichkeit hab einen Menschen damit glücklich zu machen.
00:23:27: Dass ich schon okay aber ich operiere doch immer wieder in meinen Träumen.
00:23:32: Ich träume oft von Operationen.
00:23:33: Das
00:23:34: heißt, manche fallen in ihren Träumen und wachen auf.
00:23:36: Sie sehen sich wie sie schneiden?
00:23:39: Ja ich sehe bestimmte Operationsschritte und wie ich versuche sie zu lösen.
00:23:45: Und wenn es gut klappt ist ein guter Traum, wenn es schlecht klappt was ein aht Traum.
00:23:50: Gibt's vor einer Operation noch so Momente der Anspannung oder der Demut?
00:23:57: Ich würde sagen beides.
00:23:58: Ich kann nicht sagen, dass ich nie in einer Operation, egal wie klein sie ist bis heute gehe ohne eine gewisse Anspannung.
00:24:04: Es ist kein Stress es ist eine Ansparnung.
00:24:08: Demut ja auf jeden Fall jedes Mal wenn wir ein Skalpell nehmen und den menschlichen Körper schneiden.
00:24:14: das ist schon eine ganz besondere Handlung Und wir sollten immer daran denken.
00:24:22: Das Wunder ist nicht, dass wir hineinschneiden.
00:24:25: Dass der Körper die Fähigkeit hat danach zu heilen.
00:24:28: Das ist das Besondere und nicht das was wir als Geroge machen sondern das was der Körper nachher macht.
00:24:35: Würden Sie sagen, dass die Verantwortung im Laufe der letzten Jahre sich vorsichtiger oder mutiger hat werden lassen?
00:24:45: Ich glaube es ist gut, dass der Gerog nicht ängstlich ist.
00:24:49: Ich weiß nicht, ob es so gut ist wenn der Chirurg mutig ist.
00:24:52: Weil man ist mutig auf Kosten der Patienten!
00:24:55: Ja also ich bin sicherlich kein ängstlicher Chirurg das bin ich nicht aber ich bin schon ein vorsichtiger Chirug auf jeden Fall und ich glaube da kann ich nicht aus meiner Haut raus.
00:25:08: Das ist so.
00:25:11: Nach all den Jahren.
00:25:13: sind sie sich wirklich immer treu geblieben?
00:25:17: Ich glaube ich bin mein Leben lang meinen Werten treugeblieben.
00:25:21: Das ist das, was mich erdert.
00:25:24: Ich habe nie aus irgendwie Karrieregründen oder sonst welchen Gründen meine Werte verraten und das ist auf jeden Fall so.
00:25:36: Viele sehen ja ihr Imperium aber wer ist Herr Dozent Kurzpari wenn niemand hinsitzt?
00:25:46: Der selbe Mensch der vor ihnen sitzt?
00:25:47: ich empfinde das gar nicht als Imperium.
00:25:50: Es ist einfach, ich habe das Glück gehabt, dass das Leben mir diese Möglichkeiten gegeben hat und ich hab sie einfach genutzt.
00:25:57: Und das macht mich jetzt zu niemanden anderen.
00:26:01: Ich bin immer derselbe – ich glaube schon!
00:26:02: Für mich, für meine Familie, für mein Team... ...ich bin
00:26:07: derselben.".
00:26:07: Sie haben vorgesagt, dass die Werte sie erdet?
00:26:10: Was ärdert sie
00:26:11: noch?".
00:26:12: Meine Familie….
00:26:14: …ist mein Anker.
00:26:15: Jetzt haben wir gerade darüber gesprochen was sie ärdet.
00:26:19: Wie entspannen Sie am besten?
00:26:23: Ich brauche nicht sehr viel.
00:26:25: Ich mache sehr viel Sport, das habe ich mein Leben lang gemacht und es hat mir immer Spaß gemacht.
00:26:31: Das ist gut!
00:26:32: Da kann ich die ganze Energie herauslassen und eigentlich reißen wir wenn ich im Garten sitze und die Natur anschaue.
00:26:41: Das tut mir einfach sehr gut in der Seele und ich gewinne automatisch Distanz.
00:26:47: Dann spanne ich am Besten.
00:26:50: Gibt es einen Detail, dass vielleicht Menschen die sie nicht so gut kennen falsch an ihnen einschätzen würden auf den ersten Blick oder nicht von ihnen vermuten würden?
00:27:00: Es ist schwer zu sagen weil ich nicht genau weiß was man von mir erwartet aber Ich glaube die meisten menschen denken eher das ich extrovertiert bin und ich bin an sich ein sehr introvertierter Mensch.
00:27:15: Ich will sie gar nicht emotional ausreizen oder uns, aber ich würde noch wahnsinnig gerne nochmal auf ihre Familie zu sprechen kommen.
00:27:24: Sie haben gesagt, die hat immer einen wichtigen Teil eingenommen und eine Rolle gespielt.
00:27:29: inwiefern.
00:27:30: Glauben Sie dass Sie heute da wären wo Sie heute sind wenn Sie Ihre Familie nicht gehabt hätten?
00:27:36: Ich glaube meine Familie war sehr wichtig als Unterstützung Wenn man keine Familie hat, die eine unterstützt.
00:27:46: Das ist einfach sehr schwierig.
00:27:48: Weil es sehr, sehr intensiv ist und man muss doch immer wieder auf Kongresse Fortbildungen fahren.
00:27:55: Man muss sehr viel nachlesen.
00:27:57: Man hat lange Arbeitszeiten aber meine Familie gibt meinem Leben einen viel tieferen Sinn noch tiefer als meine Arbeit muss ich sagen.
00:28:09: Aber wie darf ich Sie fragen?
00:28:10: Wie interessiert sich ja einige von uns, wie kriegen sie das alles unter Nut.
00:28:16: Ist schwierig da auch manchmal Balance zu finden kann ich mir vorstellen.
00:28:19: Das ist jedes Mal eine Herausforderung auf jeden Fall.
00:28:24: Gutes Time Management hilft auf jeden fall und das ist wichtig.
00:28:28: aber am Ende und dafür bin ich meiner Familie unendlich dankbar braucht meine verständnisvolle Familie.
00:28:37: Ich wurde mit einer solchen gesegnet.
00:28:41: Was macht sie sonst noch glücklich unabhängig von Erfolg, würden Sie sagen?
00:28:50: Allgemein im Leben, wenn ich das Gefühl habe, ich kann was Gutes tun!
00:28:54: Ich kann etwas tun damit diese Welt und sei es nur ganz ein wenig besser wird.
00:29:00: Das hat mich immer glücklich gemacht schon als Kind.
00:29:03: Ja, ist wunderschön.
00:29:05: Glauben Sie braucht's in Ihrem Beruf mehr Disziplin oder eher mehr Leidenschaft, um exzellent zu sein?
00:29:13: Ich glaube beides.
00:29:14: Wenn man nur Disziplin hat ist man einfach ein Soldat Einfallsloser Soldat der sehr gut diszipliniert ist.
00:29:21: und wenn man sehr viel Leidenschaft hat und sonst keine Disziplinen ist man einen hoffnungslosen Träumer.
00:29:26: Man muss beides haben.
00:29:27: Man muss eine kleine Kombination von beiden.
00:29:30: Jetzt haben wir schon soviel über Werte gesprochen aber gibt es irgendetwas das ihnen nach einem Erfolg noch Angst macht?
00:29:40: Komplikation.
00:29:42: Ich habe bis heute Angst vor Kompliktion.
00:29:44: Das heißt bei jeder Operation im Endeffekt?
00:29:48: Oder generell?
00:29:49: Nicht bei der Operation selbst, aber generell!
00:29:52: Ich meine ich glaube das da würden mir die allermeisten Gerägen zustimmen.
00:29:57: wir fürchten uns vor Komplicationen.
00:29:59: dass wollen wir nicht haben.
00:30:00: Das ist ein ja hat wahnsinnig viel mit Verantwortung zu tun also muss man auch können das zu verarbeiten.
00:30:06: ich wüsste nicht ob ich das könnte muss ich ehrlich gestehen Wenn man jetzt ihre Freunde fragen würde, vielleicht auch Ihre Familie aber vor allem ihre Freunde.
00:30:14: Worin sind sie nicht perfekt?
00:30:16: Was können Sie gar nicht
00:30:18: kochen?
00:30:22: Das ist hoffnungslos!
00:30:23: Wie sieht es mit Tanzen aus?
00:30:25: Auch nicht gerade bekannt.
00:30:29: Glauben Sie dass Sie im Laufe der Jahre milder mit sich geworden sind?
00:30:36: Das glaube ich leider nicht.
00:30:38: Ich wünschte es wäre so.
00:30:39: Ich bin vielleicht milder mit meinen Mitmenschen, aber nicht milder mir selbst.
00:30:44: Was bringt Sie zum Beispiel komplett auf die Palme?
00:30:47: Womit kann man sie reizen?
00:30:48: Weil sie wirken immer so ausgeglichen und so ruhig... Aber wie kann man sich aus der Reserve locken?
00:30:55: Wenn Leute ihre Versprechen nicht halten.
00:30:58: Wenn Sie durch den Zentrum gehen das ja wirklich beeindruckend ist muss man wirklich sagen Gibt es da Momente wo sie manchmal stehen bleiben sich umschauen Innerhalten und sich denken Wahnsinn, wie weit ich es geschafft habe.
00:31:15: Oder wie weit wir es geschafft haben?
00:31:20: Vielleicht immer ganz kurz weil eigentlich ist mein Arbeitsplatz.
00:31:24: Ich komme hier um zu operieren Um zu versuchen Menschen zu helfen Menschen glücklich zu machen Und ich sehe das ganze herunterum kaum Das muss man sagen Selten vor allem wenn ich Besucher herumführe Ärzte, die von uns voran das Besuchen und das Zentrum gerne anschauen wollen.
00:31:45: Dann denke ich kurz daran aber das verfliegt gleich nach einigen Minuten.
00:31:49: Aber da muss ich jetzt kurz eine Zwischenfrage stellen.
00:31:52: Ihr Leben ist ja wahnsinnig Arbeitsintensiv und generell sehr intensiv.
00:31:58: Würden Sie sich manchmal wünschen dass sie mehr im Moment leben?
00:32:01: Dass sie den Moment mehr genießen?
00:32:04: Ja auf jeden Fall.
00:32:09: Ich kann keine Sekunde ein Erfolg genießen.
00:32:13: Sobald es abgehakt ist, bin ich schon bei den Gedanken beim nächsten
00:32:18: Projekt.".
00:32:20: Das heißt da gibt's etwas der Arbeiten-Syndran?
00:32:22: Ja!
00:32:23: Ich finde mich auch interessant zu sehen weil jemand der so eine Karriere hat, der nach wie vor an sich arbeitet das find' ich wirklich bewundernswert.
00:32:30: Glauben Sie auch dass man als Perfektionist jemals angekommen is'?
00:32:34: Nein... Ich glaube, man sollte nicht ankommen.
00:32:38: Das wäre nicht gut!
00:32:42: Man sagt ja das Gefährliche ist nicht dass man sich zu hohe Ziele setzt und sie nicht erreicht sondern dass man es sich zu niedrige Ziele setzt und sie erreicht.
00:32:52: ich glaube wirklich was sehr wahres daran ist.
00:32:55: Was war beim Aufbau ihres Zentrums wichtiger als alles andere würden Sie sagen?
00:33:01: Ja ich wollte unbedingt dass wir eine Klinik schaffen wie ich sie gerne für meinen nächsten Verwandten haben möchte.
00:33:11: Dass wir die Art von Medizin anbieten können, die ich mir für meine liebsten Menschen wünschen
00:33:18: würde.".
00:33:19: So haben wir das Ganze geplant!
00:33:21: Wie schafft man so ein exzellentes Team um sich zu scharen?
00:33:25: Wie wählen Sie Ihre Ärzte und Ärztinnen aus?
00:33:27: Also ich muss wirklich sagen... Ich bin ja auch sehr dankbar darüber einige Ärzter vor dem Mikro Und durfte ja schon ihr Team kennenlernen, wie schafft man das?
00:33:38: Also es wird jetzt vielleicht ein bisschen... Manche wundern aber Nummer eins ist Charakter.
00:33:46: Es muss der Mensch dahinter passen und dann Nummer zwei ist die Begeisterung für die plastische Chirurgie, die Begeeisterung.
00:33:57: Alles andere ergibt sich dann von selbst.
00:34:00: Natürlich ist es sehr hilfreich und das haben wir Gott sei Dank bei unseren Mitarbeitern, dass sie auch eine hohe Kompetenz haben.
00:34:05: aber Kompetenz kann man erlernen.
00:34:07: Charakter und Liebe für das Wach der Plastinkirurgie, das kann man nicht erlernen.
00:34:12: Glauben Sie das Charakter angeboren?
00:34:15: Ich glaube, dass wir alle mit bestimmten Charakterzüge auf die Welt kommen, aber dass wir sehr viel Möglichkeit haben, die noch zu beeinflussen.
00:34:25: ich glaube, das ist eine Mischung von zwei verschiedene Sachen.
00:34:28: Man kann sich nicht da ausreden, dass man sagt ja ich bin einfach so auf die Welt gekommen.
00:34:36: Ganz ehrlich wenn Sie jetzt die Hand aufs Herz legen was hat Ihnen der Erfolg auch gekostet?
00:34:41: im Sinne von Was mussten sie verzichten?
00:34:44: Ja es kommt darauf an was man mit Verzichten meint.
00:34:48: Ich meine ist sicherlich so das ich auf sehr viel Schlaf verzichten musste im Leben muss man schon sagen Und vielleicht auch ein wenig zu wenig Freizeit, zu wenig Reisen mit der Familie.
00:35:07: Das hätte ich mir schon etwas mehr gewünscht.
00:35:09: Auf das musste ich doch verzichten.
00:35:11: Nehmen Sie sich da jetzt ab und an die Zeit?
00:35:14: Ich versuche es immer mehr!
00:35:15: Vielleicht werden sie auch erinnert von ihrer Familie?
00:35:17: Ständig!
00:35:19: Sehr gut dass es Ihnen nichts anderes geht... bei dem ganzen Erfolg und dem Imperium, das sie aufgebaut haben.
00:35:27: Und so wie ich Sie jetzt kennenlernen durfte, habe ich den Eindruck, Sie sind immer ein wenig entsuchender.
00:35:32: also Erfolge geben Ihnen nur ganz kurz eine Sekunde etwas und dann auf zum nächsten.
00:35:38: Haben Sie noch sowas wie Pläne Zukunftspläne Träume?
00:35:45: Ich kann jetzt nicht Spezifisches nennen dass ich sage ich möchte noch eine weitere Klinik aufbauen und irgend sowas in der Art.
00:35:51: aber ich möchte doch Wenn sich das irgendwie ergibt, man muss ja im Leben auf die Gelegenheit warten.
00:35:59: Die Möglichkeit haben noch mehr Gutes zu tun.
00:36:02: Verändert sich Erfolg irgendwann mal weg von Aufbau hin zur Was-Hinterlasse?
00:36:09: Ich denke nicht wirklich daran was ich hinterlasse.
00:36:12: Ich habe genug Plastikerungen gesehen, die ziemlich berühmt waren und ein paar Jahre nachdem sie verstorben sind hat man kaum noch von denen gesprochen, man hat sie kaum noch gekannt.
00:36:26: Es geht darum was ich hinterlasse mein Vermächtnis für diese Welt.
00:36:32: also wenn ich einmal gehe habe ich ein bisschen etwas positive in dieser Welt bewirkt oder nicht?
00:36:38: Nichts was man über mich nachher sagt das ist überhaupt nicht wichtig.
00:36:41: Da gibt es ja auch den Spruch der besagt dass was überbleibt sind ist das Gefühl wie man andere Menschen sozusagen glücklich gemacht hat und wie man sie hat fühlen lassen.
00:36:49: Das finde ich sehr schön.
00:36:51: Gibt es jetzt mal Trends?
00:36:53: Also wir kommen jetzt mal zurück zu den Trends, die Sie überhaupt nicht in der ästhetischen Medizin unterstützen.
00:37:01: Gehen sie mit jedem Trend?
00:37:02: oder würde ich sagen Trend sind generell nicht wichtig?
00:37:08: Ich gehe auf keinen Fall mit jedem trend.
00:37:14: Wir verfolgen natürlich die neuesten Entwicklungen und schauen dass wir immer State of the Art Plastik Hierarchie machen.
00:37:19: das ist unsere Anspruch.
00:37:21: Aber das, was ich keinesfalls unterstütze ist einfach wenn man ausgrund von trans in sozialen Medien oder so Sachen macht wie normale Augen die gut ausschauen verändern damit sie anders ausschaut nur weil die anderen so sind.
00:37:41: also dass das unterstützt sich auf keinen Fall.
00:37:44: Wie erkennt man eigentlich ob ein Wunsch wirklich von einem selbst kommt?
00:37:49: Oder eher aus Unsicherheit, Vergleich.
00:37:52: Also der gesellschaftliche Druck?
00:37:58: Es kann schon den gesellschaftlichen Druck auch sein weil wenn ich jetzt eine große Nase ein ganz alt ausschauendes Gesicht habe obwohl ich jünger bin dann ist am Ende ein gesellschaftlicher Druck dahinter und das ist auch okay.
00:38:15: Das heißt nicht dass die Motivation der Patienten da nicht stimmt aber andere Menschen einen dazu eher ermutigen, eine Operation zu machen die man sich selbst gar nicht so wünscht.
00:38:28: Das ist natürlich der Boot, absolutes No-Go.
00:38:31: das muss man erfragen.
00:38:33: also das kommt meist im Gespräch eher automatisch raus und sobald man den Verdacht hat muss man es fragen.
00:38:38: und wenn eine Patientin mir sagt dass sie irgendwas an ihrem Gesicht ändern möchte weil er Mann das möchte dann sage ich dann ändern Sie lieber ihr Mann und nicht Ihr Gesicht Richtig!
00:38:54: Das ist dann eher austauschbar sozusagen.
00:38:57: Wird natürlichkeit wieder stärker kommen und ist das der eigentliche Luxus?
00:39:04: Natürlichen sollte eigentlich immer der Dauerbrenner sein, wir haben leider manchmal so Auswüchse wo das verloren gegangen ist wenn man vor allem mit diesen übertriebenen minimal invasiven Behandlungen, die man voll ausgereizt hat nur um ja eine Operation zu entgehen.
00:39:21: Vieler
00:39:22: waren?
00:39:23: Ja, genau das und ich glaube dass natürlichkeit ist eigentlich kein Luxus sondern das ist durchaus machbar mit jeder ästhetischen Operation.
00:39:33: Das müsste eigentlich jeder äesthetische Kirol hinkriegen
00:39:35: Das können Sie immer nur sagen, weil sie exzellent sind.
00:39:37: Nein,
00:39:38: das glaube ich wirklich, dass es jeder hinkriegen könnte.
00:39:41: Wohin würden Sie sagen entwickelt sich die ästhetische Medizin generell?
00:39:44: Also sagen wir mal in zehn Jahren!
00:39:47: Es ist so schwer zu sagen, Weil es ständig neue Entwicklungen gibt.
00:39:51: Es wird sicherlich die KI unser Leben beeinflussen unsere Kommunikation mit den Patienten.
00:39:58: Wir werden auch jetzt zum Beispiel simulieren wir Ergebnisse von Nasenoperationen schon seit vielen, vielen Jahren.
00:40:06: Bevor wir operieren, damit wir mit den Patienten kommunizieren, werden später viel bessere Simulationsmöglichkeiten haben die auch wirklich tatsächlich ein Ergebnis zeigen können das mit einer Operation erreichbar ist und wir werden auch sicherlich bei den Operationen immer mehr durch die KI unterstützt werden.
00:40:23: Ich kann mir ja vorstellen dass gerade diese Simulationstechniken für sie ihr Leben maßgeblich auch erleichtern können.
00:40:30: Weil oftmals kann ich mir vorstellen, kann sich der Patient oder die Patientin das Ergebnis gar nicht vorstellen im Vorfeld?
00:40:36: Auf jeden Fall ja!
00:40:37: Das ist bei Nasenoperation für uns ein Muss weil so können wir kommunizieren.
00:40:42: So verstehen wir was die Patienten wünschen und es kann nicht
00:40:47: sein... Die Schlecker sind ja bekanntlich verschieden?
00:40:49: Genau so ist das und es gut halten und die Patienten sagen, na ich wollte was ganz anderes haben.
00:40:57: Aber
00:40:57: nimmt ihnen das auch wie Ziverser Druck als Chirurg selbst?
00:41:00: Weil sie genauer wissen.
00:41:02: also ich mache das jetzt nicht so nach meinen Einschätzungen sondern genauso wie es die Patientin will.
00:41:06: Nimmt das auch ein wenig Druck von ihren Schulden?
00:41:09: Auf jeden Fall.
00:41:09: aber es ist nicht nur genauso wie die Patientinnen oder der Patienten das wünschen sondern es ist ein gemeinsamer Plan den wir mit Ihnen erstellen weil man kann ja zum Beispiel bei Nasenoperationen aus jeder Nase eine ganz andere Nase machen.
00:41:24: Also muss ich schon an den Gegebenheiten bis zum gewissen Grad richten.
00:41:27: Weil Sie vor die KI angesprochen haben, inwiefern wird die sozusagen maßgeblich die ästhetische Medizin beeinflussen?
00:41:37: Ich glaube die KI wird die Medizin insgesamt, die Chirurgie auch am Ende beeinflussend.
00:41:42: Ich glaube noch nicht dass wir soweit sind das Chirurgen der Schroboter ersetzt werden können.
00:41:46: Noch nicht!
00:41:47: Aber ich glaube da ist die KI aber Die Abläufe während der Operation sehr positiv beeinflussen kann, die Sicherheit der Operation erhöhen wird.
00:41:59: Die Komplikationsrate senken wird und wie gesagt die Kommunikation mit den Patienten auch erleichtern wird.
00:42:05: Aber wo würden Sie sagen ist der Mensch unverzichtbar?
00:42:09: Trotz aller Themen
00:42:12: Das ist heutzutage sehr schwer zu sagen.
00:42:15: Ich glaube am Ende die Kommunication Das kann nur ein menschlicher Arzt machen.
00:42:24: Alles andere müssen wir warten, was die Zukunft bringt.
00:42:27: Gibt es auch einen... Machen Sie sich auch manchmal Sorgen um die Zukunft der ästhetischen Medizin?
00:42:34: Wohin die Reise gehen wird?
00:42:36: Nein das tue ich nicht!
00:42:38: Ich glaube dass alles irgendwie sein Weg finden wird und wenn wir eines Tages als Ästhetikerung nicht gebraucht werden weil Roboter das besser machen dann ist es gut für die Patienten
00:42:48: Wie wir ja wissen.
00:42:50: Ein schönes Ideal kann sich auch wandeln.
00:42:52: Ich kann mir vorstellen, Sie haben im Laufe Ihrer langen Karriere schon so einigen Trend miterlebt, dem man in meiner Erinnerung behalten wird.
00:43:01: aber kommen Menschen heute explizit wirklich mit radikaler anderen Wünschen als noch vor zehn
00:43:08: Jahren?
00:43:09: Nein das kann ich nicht so sagen weil am Ende geht es ja um allgemeine soziale und erkannte Schönheitswerte.
00:43:18: Es ist nicht so, dass man sagt ja ich möchte jetzt ganz anders ausschauen oder ich möchte eine zweite Nase haben oder das ist niemals so.
00:43:28: Das glaube ich nicht.
00:43:29: aber die Menschen sind in Mitteleuropa offener gegenüber einer ästhetisch-kirurgischen Korrektur.
00:43:41: Das waren sie früher nicht.
00:43:43: Welche Rolle spielt in dem Zusammenhang Social Media und die sozialen Medien generell?
00:43:49: Die sozialen Medien spielen sich eine Rolle.
00:43:51: Nicht nur eine negative, weil über soziale Medien weiß man auch dass es Möglichkeiten gibt das was mich im Gesicht stört zu korrigieren und das ist gut.
00:44:04: Natürlich gibt es aber auch dieses Extreme, dass man halt unbedingt ausschauen möchte wie seine Vorbilder und die ähnlichen Stars, die sich x-fach operieren haben lassen.
00:44:16: Da kann es schon zu falschen Erwartungshaltungen kommen.
00:44:19: Da muss man sehr vorsichtig sein.
00:44:21: Es ist ein zweischnettiges Schwert!
00:44:23: Wenn Sie jetzt Bilanz ziehen müssten... Was haben sie auf Ihrem Weg über sich selbst gelernt?
00:44:31: Vielleicht das Doch durch Arbeit vieles erreicht werden kann, dass die ganze Begeisterung doch irgendwie am Ende fruchtet.
00:44:49: Und vielleicht auch am Ende das ich auch fehlbar bin und nicht immer alles erreiche was ich möchte.
00:44:57: Glauben Sie um jetzt einen Bogen zurück zur Kindheit zu spannen?
00:45:00: Weil sie das Eingangs gesagt haben, Sie von Anfang an geprägt hat, dass sie nicht der Mensch wären, der sie heute sind ohne sie?
00:45:10: Ich glaube das ist bei jedem Menschen so mit mir was sicherlich auch so keine Frage.
00:45:16: Gibt es trotzdem etwas, was Sie heute retrospective betrachtet anders machen würden?
00:45:21: Nein ich denke nicht sehr viel darüber nach.
00:45:25: Ich glaube wir gehen unser Weg im Leben.
00:45:30: Wir bekommen irgendwann im Leben Chancen.
00:45:35: Wichtig ist, dass wir diese Chance erkennen und mutig und entscheidungsfreudig genug sind sie zu ergreifen.
00:45:41: Und alles andere liegt nicht in unserem Einflussbereich.
00:45:46: Worauf kommt es am Ende dann wirklich an?
00:45:49: Auf die richtige Motivation bei dem was man
00:45:51: macht.
00:45:52: Kommen wir zur Reproprieg Die meistgestellte Patientinnenfrage.
00:45:58: Wenn der junge Raffik von damals Sie heute sehen könnte Würde er überrascht sein, wie weitergekommen ist?
00:46:06: Auf jeden Fall!
00:46:12: Ich war in der Schule ziemlich unreif.
00:46:17: Und ich hätte niemals gedacht, dass aus mir ein reifer Mensch wird.
00:46:21: D.h.,
00:46:21: der junge Raffik hätte sie unterschätzt.
00:46:24: Glauben Sie, wäre er auch stolz auf Sie?
00:46:27: Ich weiß es nicht.
00:46:28: Vielleicht hat der junge Raffi noch viel größere Träume gehabt und er wäre enttäuscht, das kann ich so schwer im Nachhinein sagen!
00:46:35: Wobei?
00:46:35: das ist kaum vorstellbar muss man ehrlich sagen... Wenn morgen ein Mitglied ihrer engsten Familie zu ihnen kommen würde und etwas an sich verändern lassen möchte nach welchen Regeln würden Sie entscheiden?
00:46:52: Also wie bei jedem Patienten genauso Es muss die Motivation passen Es muss eine realistische Erwartungshaltung vorliegen.
00:47:04: Ich würde auch genauso über die Komplikationen und die Risiken aufklären, dann das machen!
00:47:11: Könnten Sie das wirklich?
00:47:13: Ja ich kenne nämlich ein paar Kollegen, die sagen sie würden ihre Familie niemals operieren.
00:47:17: Würden Sie das tun?
00:47:18: Das habe ich leider immer wieder machen müssen... Es funktioniert.
00:47:23: Es
00:47:23: ist angenehm, wenn man einen plastischen Kerogen in der Familie hat!
00:47:26: Es ist stressig keine Frage aber das geht's.
00:47:29: Welchen Rat würden Sie explizit jungen Menschen heute mit auf den Weg geben?
00:47:35: Ich glaube dass man sollte... ich meine das äußere Erscheinungsbild ist wichtig Keine Frage Das war immer wichtig.
00:47:45: Aber Man sollte doch mehr auf die innere Werte achten Auf die Ausstrahlung.
00:47:51: Die macht so viel aus.
00:47:52: Es gibt Gesichter, die viele Markel haben, wo aber die Ausstrahlung so wunderbar ist... ...die Lebenseinstellung gleich im Gespräch mit den Menschen so rauskommt,... ...dass das Gesicht trotzdem hübsch ist.
00:48:04: Attraktiv!
00:48:05: Das ist wichtig.
00:48:06: Das sollte man nicht unterschätzen.
00:48:07: Das kann man nicht operieren.
00:48:08: D.h.,
00:48:10: Ausstahlung ist wichtiger als jeder ästhetische Eingriff?
00:48:13: Ja auf jeden Fall.
00:48:15: Sind Sie eher Bauch oder Kontrollmensch?
00:48:17: Kontroll-Mensch
00:48:19: Wirklich?
00:48:20: Hätte ich mir fast gar nicht gedacht.
00:48:22: Ist schönet für Sie eher Anatomie, Gefühl oder Erinnerung?
00:48:27: Wahrscheinlich Gefühl!
00:48:29: Zum Abschluss kommen wir zu unserer Rubrik Quick Fire.
00:48:32: Sie kennen das Spiel.
00:48:33: bitte nur mit Ja und Nein antworten.
00:48:36: Ist Natürlichkeit schwieriger zu operieren als Auffälligkeit?
00:48:40: Nein.
00:48:41: Haben sie schon einmal in letzter Minute von einer OP abgehört?
00:48:46: Gibt es Gesichter, die gerade durch kleine Unregelmäßigkeiten schöner werden?
00:48:51: Auf jeden Fall.
00:48:52: Ist Schönheit ohne Ausstrahlung überhaupt möglich?
00:48:55: Nein!
00:48:56: Hat Humor im OP-Platz?
00:48:58: Auf jedem Fall!
00:49:00: Darauf müssen wir gesondert, der nächste Mal eingehen... ist Erfolg ohne Verzicht möglich?
00:49:06: Nein!
00:49:07: Gibt das Schönheit, die erst mit dem Alter entsteht?
00:49:10: Ja
00:49:11: Ist gutes Licht manchmal mächtiger als jede Behandlung?
00:49:18: Nein.
00:49:20: Gutes Licht ist mächtig!
00:49:22: Ist Humor manchmal attraktiver als Perfektion?
00:49:25: Ja Herr Dozent, vielen Dank für diese unfassbar emotionale Folge, dass Sie sich die Zeit genommen haben.
00:49:34: also ich habe da heute ein paar Mal Gänsehaut und ich freue mich schon auf eine nächste Folge mit Ihnen.
00:49:40: Vielen herzlichen Dank.
00:49:41: es hat mir viel Spaß gemacht.
00:49:44: Das war Aesthetik Insights.
00:49:46: Gespräche, die unter die Haut gehen.
00:49:48: Danke, dass Sie heute dabei waren!
00:49:50: Haben sie Fragen oder Themenwünsche?
00:49:52: Schreiben Sie uns gerne.
00:49:54: Alle Infos finden Sie in den Schonots.
00:49:57: Ich bin Victoria Eineter.
00:49:58: Bis zum nächsten Mal.
00:50:01: Schönheit ist dann am stärksten wenn sie natürlich bleibt.
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